Archiv der Kategorie: artenvielfalt

Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten 2018

Die Aktionswochen starten dieses Jahr am Sonntag den 15.4.2018 auf dem Permakulturhof und enden am Sonntag den 29.4.2018 mit der Pflanzentauschbörse der Gartenarche am Bahnhof Loh. 

Das Thema der Aktionswochen ist die GArtenvielfalt, die dezentral in den Gärten selbst Thema sein soll. So sollen die Initiativen vor Ort selbst gestärkt und besser ins Bewußtsein der Nachbarn gebracht werden.

Garten ist ein Stück Natur, in das Menschen ordend, fördernd aber auch vernichtend eingreifen, um einen Idealzustand für ihre Zwecke zu erreichen. Doch welche Ordnung wollen wir, was ist unser Ideal und was sind unsere Zwecke? Jede Art zu Gärtnern hat da andere Antworten, die wir vorstellen und diskutieren wollen. Es geht dabei auch um Stadtwildnis, Biodiversität und Artenschutz angesichts des Insektensterbens. Unser Ziel ist es natürlich auch, Sie/Dich zum Mitgärtnern und Mitmachen zu motivieren.

Wer zu den Aktionswochen etwas beitragen kann und will, ob Vortrag, Gartenführung oder Workshop, ist herzlich eingeladen. Es wird hier immer nur das umgesetzt werden können, für das Einzelne konkret Verantwortung übernehmen und so die Idee Wirklichkeit werden lassen.

Die nächsten Treffen sind am 26.1, 15.2. jeweils um 18 Uhr und am 2.3.2018 um 19 in der Diakoniekirche, Friedrichstraße 1 im Quartier Mirke, Elberfeld

Artenreiche Wegraine – Blühende Vielfalt am Wegesrand

Das Interesse an Wegrainen hat weniger damit zu tun, dass sie mehr, besser oder schöner geworden sind. Ganz im Gegenteil. Beim Umgang mit ihnen liegt einiges im Argen. In einer Landschaft, die einem immer höheren wirtschaftlichen Druck ausgesetzt ist, bieten Wegraine – ökonomisch betrachtet – keinen Nutzen. Aber gerade deshalb sind sie Inseln der Vielfalt: Heimat von Bienen, Schmetterlingen, Rebhühnern und anderen Vertretern einer reichhaltigen Pflanzen- und Tierwelt. Womit wir beim Thema sind: biologische Vielfalt oder Biodiversität. Sie ist weltweit auf dem Rückzug. Eine Renaissance blühender Wegraine allein kann dies nicht verhindern. Aber sie sind ein Beitrag dazu, Pflanzen und Tieren der Heimat ein Refugium zu bieten und damit dem Menschen Naturerlebnisse quasi vor der Haustür zu schenken.

All das ist jedoch nur möglich, wenn Wegraine zukünftig nicht nur erhalten bleiben, sondern auch so entwickelt und gepflegt werden, dass sie möglichst vielen landschaftstypischen Arten Lebensraum bieten. Das Fachinformationssystem und die parallel entwickelte Broschüre „Blühende Vielfalt am Wegesrand – Praxis-Leitfaden für artenreiche Weg- und Feldraine“ zeigen Möglichkeiten zur Förderung der biologischen Vielfalt in Wegrainen auf. Es dient als Arbeits- und Argumentationshilfe für alle, die sich mit Feld- und Wegrainen beschäftigen und sich für sie einsetzen. Es setzt damit eine Idee um, die bei der von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW und dem LANUV veranstalteten Fachtagung „Wege in der Landschaft – Feld- und Wegraine erhalten und wiederbeleben“ im August 2014 entstand und im dort formulierten „Lengericher Wegrain-Appell“ enthalten ist. Artenreiche Wegraine – Blühende Vielfalt am Wegesrand weiterlesen

Sieben gute Gründe für „Grün und Bunt tut gut.“

Die erste Runde der TOP 100 des Bürgerbudgets Wuppertal haben wir erfolgreich bestanden und sind auf dem zweiten Platz der Beliebtheit gelandet! Wunderbar, jetzt haben wir beim „Gemeinwohlcheck“ auch die nächste Hürde genommen sind unter die TOP 30 wieder mit der zweitbesten Bewertung gekommen.

„Diese 30 Projektideen wiederum gehen an die Kämmerei zur detaillierten Prüfung der Kosten und Umsetzbarkeit. Im September heißt es dann: Stimmen abgeben für die Lieblingsprojekte! Die Gewinner-Ideen gehen in den Haushaltsplan ein und werden umgesetzt.“

Bis dahin sammeln wir hier weitere gute Gründe für unsere Idee Grün und bunt tut gut. Initiative zur Begrünung der Quartiere (natürlich auch für die essbare Stadt ) 
Was sind Deine guten Argumente für unser Vorhaben?
Lass‘ es uns wissen! Geb‘ hier Deinen Kommentar ab, gerne auch mit Linkempfehlungen.

(Die Kommentare werden von uns freigeschaltet, es dauert also einen Moment, bis sie hier auftauchen!)

1. Grünflächen als „hotspots“ der Artenvielfalt

Besonders auf lokaler Ebene ist es von Bedeutung, Grünflächen als „hotspots“ der Artenvielfalt zu erhalten. Ganz gemäß der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Was auch Wuppertal tun kann, um Bienen zu schützen steht in diesem Gastbeitrag von Dominik Jentzsch im aktuellen Magazin des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Sieben gute Gründe für „Grün und Bunt tut gut.“ weiterlesen

Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen

Wiesen sind nicht „natürlich“. Die Wiese ist immer Kulturlandschaft. Wird nicht gemäht oder beweidet, droht ganz schnell Verbuschung. Eine Wiese ist eine Halbkulturformation, eine durch Menschen geschaffene Pflanzengesellschaft. Ohne gezielte Eingriffe des Menschen, die regelmässige Mahd, könnte sie nicht überleben. Es ist zur Zeit vielen ein Bedürfnis, im Garten, Park oder öffentlichen Grün weniger grüner Beton, also regelmäßig gemähten Rasen, und mehr Wildblumen zu sehen. Bienenfreundliche Saatmischungen bekommt man inzwischen fast überall. Langfristig ist es mit einer einfachen Aussaat jedoch nicht getan. Einfach wachsen lassen reicht eben nicht, es muss mit System gemäht werden, damit Blumenwiesen entstehen können. Laßt uns also den Rasenmäher verschrotten und wieder dengeln und sensen üben … Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen weiterlesen

Rettet unsere Bienen: Leere Honiggläser nur gereinigt entsorgen!

Honiggläser für den Altglascontainer sollten unbedingt ausgewaschen werden, denn Importhonig ist sehr oft mit Sporen von Bienenkrankheiten wie z.B. der „Amerikanischen Faulbrut“ infiziert. Die heimischen Honigbienen können bei der Aufnahme dieses infizierten Honigs die Krankheit in die Bienenstöcke tragen. Damit kann die gesamte Brut, letztlich das ganze Volk vernichtet werden.

Quelle: www.bienenretter.de