Unsere Gäste beim Barcamp am 26.1.2019

Zu unserem Barcamp haben wir Marcia Bielkine aus Osnabrück und Karsten Winnemuth aus Kassel eingeladen. Marcia Bielkine koordinierte das Projekt Urbane Interventionen und ist in der Osnabrücker Kunst- und Kulturszene engagiert (https://urbaneinterventionen.wordpress.com/, http://freiraum-petersburg.de/ ) Karsten Winnemuth berichtet aus der Essbaren Stadt Kassel (http://www.essbare-stadt.de )

Neben Fachleuten und haben wir gezielt Aktive aus den Gemeinschaftsgärten sowie Vertreter der Stadt und der Parteien aus Wuppertal eingeladen.

Wir möchten uns am 26.1. Raum geben und uns die Zeit nehmen,

  • Euch mit Gleichgesinnten und/oder Unterstützer/innen zu vernetzen,
  • Euch zu inhaltlichen Fragen themenübergreifend auszutauschen und
  • neue Ideen und alternative Lösungswege gemeinsam zu entwickeln.

Gemeinsam ist allen, dass sie Wuppertal grüner machen und vor Ort etwas verändern, verbessern oder nachhaltiger gestalten wollen.

Und habt ihr euch schon angemeldet?

6.6.2018 – Impulsvortrag und Gespräch zur Herausforderung einer nachhaltigen Ernährung und Landwirtschaft

Am Mittwoch den 6.6.2018 ab 19 Uhr in der CityKirche Elberfeld (Alte Reformierte Kirche) am Kirchplatz 1

Die Reihe des Katholischen Bildungswerks „Über die Welt und Gott“ richtet 2018 ihren Blick auf das Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Nicht nur Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts werden bei der Veranstaltungsreihe unterschiedliche Aspekte des Klimawandels in den Blick nehmen und handlungsorientiert diskutieren. Bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler lesen begleitend zur Veranstaltung Passagen aus der Enzyklika „Laudato si. Über die Sorge für ein gemeinsames Haus“.

Im dritten Teil der Veranstaltungsreihe steht das Motto „Wasser und Brot„. Was wir essen, wo wir es kaufen, wie wir es anbauen, produzieren und exportieren hat enormen Einfluss auf die Erderwärmung und die Lebensbedingungen von Menschen weltweit. Jeder Deutsche verbraucht laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und verursacht dadurch Treibhausgase in derselben Größenordnung wie bei den Emissionen durch Mobilität. Ein zivilisationserhaltendes Umsteuern wird nur durch Einbeziehung einer grundlegend anderen landwirtschaftlichen Praxis und eines veränderten Verhältnisses zu Tieren möglich sein. Anders als in vielen anderen Sektoren sind die technologischen Herausforderungen hier vergleichsweise gering, und bei gesellschaftlicher Wandlungsbereitschaft ist eine Veränderung relativ schnell umsetzbar. „6.6.2018 – Impulsvortrag und Gespräch zur Herausforderung einer nachhaltigen Ernährung und Landwirtschaft“ weiterlesen

17. April – Das Projekt „Farmbox“ bei den Aktionswochen

Der „Aufbruch am Arrenberg“ und „Utopiastadt“ werden ab diesem Frühjahr gemeinsam die Farmbox auf dem UtopiastadtCampus betreiben. Heiner Petersen, der die Farmbox in der letzten Saison am Standort Steinbeck betreut hat, wird von der Idee Aquaponic und ihrer Umsetzung in der Farmbox erzählen und einen Ausblick auf die diesjährige Saison geben. Die Farmbox steht leider noch nicht an ihrem neuen Standort.

Ebenso kommen wir gerne mit Euch zum Thema alternative Ernährungssysteme ins Gespräch am Dienstag, den 17.04. um 18:00 Uhr

Die schlüpfrige Begriff der Nachhaltigkeit und ihr Doppelleben in uns am Beispiel eines alten Bauern

Wir alle mögen diesen ausgelutschten Begriff nicht mehr und glücklicherweise haben solche Begriffen auch nur eine begrenzte Halbwertszeit. Als ich mit dem Bioanbau anfing
gab es dieses Wort noch gar nicht. Damals waren „gesund, giftfrei, Vollkorn, bio….. „ die
Begriffe, die wir bei der Vermarktung unserer Produkte einsetzten. Dass ich damals in
einem „low input Anbausystem“ herumwurschelte, wusste ich noch nicht. Statt
Klimawandel war Ozon das Thema und wir wollten verbesserte Kohlekraftwerke statt Atomstrom. Mit der Einstellung ist man heute Klimaleugner. Aber den lustigen Begriff gab es da noch nicht und der ist ja auch schon wieder weg. „17. April – Das Projekt „Farmbox“ bei den Aktionswochen“ weiterlesen

Philosophierende Gärtner – Die Erde als Garten

„Um mich der Tyrannei der gesellschaftlichen Raster zu entziehen, bezeichne ich mich als Gärtner“, schreibt Gilles Clément. Aber Gärtnern bedeutet heute etwas anderes als früher. Der Garten ist zur Arche geworden, zum geschützten Raum, in dem Arten überleben. Da hat der Gärtner nicht mehr das Recht, am Zaun Halt zu machen. Wer einen Garten anlegt, entwirft sein Wunschbild der Welt. Im Einklang mit einem ökologischen Bewusstsein ist für Gilles Clément der Garten der Zukunft unser gesamter Planet, sein Gärtner die ganze Menschheit. In diesem „Planetarischen Garten“ ist der Gärtner nicht Herr, sondern gleichberechtigter Teilhaber des Lebens im Garten. Er ist verantwortlich für die ganze Erde.  Clément spricht beim so verstandenen universellen Gärtnern vom notwendigen Versuch einer „Nutzung der Diversität, ohne sie zu zerstören“. Der Gärtner muss mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie. „Philosophierende Gärtner – Die Erde als Garten“ weiterlesen