Bügerbudget?! – Das Urban Gardening Großprojekt hat gewonnen!!!

Unser Thema hat mit 357 Stimmen den zweiten Platz gemacht. Das Urban Gardening wird mit 50.000 € in den nächsten zwei Jahren gefördert und es wird in Grün investiert. Wie das müssen wir im Detail mit der Stadt noch aushandeln. Die Umsetzung soll nach der Ratssitzung am 18. Dezember starten. 

In der zusammengefassten Bürgeridee durch die Stadtverwaltung heißt es:

„Um den Ideen (Begrünung von Quartieren durch Bürgerengagement, Erntegärten für die Nachbarschaft, Obstbäume zur Selbsternte) einen dauerhaften Erfolg zu sichern und eine größere Breitenwirkung zu erzielen, sollen zunächst, gemeinsam mit allen Akteuren, die bereits bestehenden Standorte und das Engagement in den Quartieren gefördert werden. Die Erstellung eines Leitfadens und die Durchführung einer Bürgerwerkstatt sollen dabei eine besondere Rolle einnehmen.

Eine 5.600 qm große Fläche südlich des Botanischen Gartens bietet sich als ein weiterer Ort an, die Themen „Urban Gardening“ und „Essbare Stadt“ in der Bürgergesellschaft zu verankern: Sie  liegt in der Mitte der Stadt – dies ist nicht nur für die Erreichbarkeit wichtig (z.B. auch mit dem ÖPNV), sondern hat auch symbolische Bedeutung und weist mit ihrer Größe ausreichend Fläche für umfassende „grüne“ Aktivitäten auf. Die Themen können hier besonders gut für die Stadtgesellschaft sichtbar werden, der Garten könnte damit als Initialzündung für eine breitere Beteiligung und als eine zentrale Anlaufstelle für Interessierte dienen. Die Nähe zum Botanischen Garten würde der Idee des urbanen Gärtnerns eine hohe Publicity bescheren. Die notwendige Infrastruktur müsste eingerichtet werden. In das Projekt würde das angrenzende Altenheim der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal einbezogen. Die Gärtner der Station Natur und Umwelt mit ihren Mitarbeitern des FÖJ unterstützen beim Aufbau und der Betreuung des Projektes.“

„Aus den bei dem Gesamtprojekt gesammelten Erfahrungen lassen sich weitere Flächen in der Stadt, ein online abrufbarer Flächenpool und ein Bürger-Leitfaden entwickeln. Ebenso können an den beteiligten Projektorten Workshops abgehalten werden.“

„Für die Bäume könnten Patenschaften an Kindergarten- und Schulgruppen, Initiativen oder Privatpersonen übergeben werden, die sich auch um die Pflege der Bäume kümmern könnten. Vor einer weiteren Konkretisierung des Projektes sind Gespräche mit den Ideengebern zu führen, um die Umsetzbarkeit zu prüfen.“

„Die Kosten für die Durchführung dieses Projektes werden Arbeiten zur Vorbereitung der vorgeschlagenen Fläche, eine zeitliche befristete Projektstelle, Materialkosten u.a. enthalten.“

Das Großprojekt online
Die Sieger bei der WDR-Lokalzeit

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