ARTE Programmhinweis GARTEN – Permakulturhof

Wer den Permakulturhof, die Bergische Gartenarche und die Menschen dahinter näher kennenlernen möchte, kann sich ab Montag, dem 19. April um 17:50 Uhr auf ARTE (und später in der Mediathek) zwei Dokumentarfilme ansehen.

Ein Tag im  SOMMERGARTEN (17:50 Uhr) – ein Tag im HERBSTGARTEN (18:35 Uhr)

Unter den folgenden Links gibt es zwei Appetithäppchen:
https://www.arte.tv/de/videos/098066-001-A/ein-tag-im-sommergarten/
https://www.arte.tv/de/videos/098066-002-A/ein-tag-im-herbstgarten/

arte-Entdeckungen“ geht auf Expedition in die Wunderwelt der Gärten vor unserer Haustüre. Jeweils einen Tag lang Ende Juni und einen Anfang Oktober beobachten die einzelnen Folgen die faszinierende Gartenwelt auf dem Permakulturhof „vorm Eichholz“ in Wuppertal.

Ein Ablauf von 24 Stunden an einem Ort, der in Zeiten von Klimawandel, Corona und industrieller Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.  Die Dokumentationen entführen den Zuschauer in eine sehr nahe, altbekannte und doch so neue, exotische Welt und lassen den Garten erleben als einen Raum für Nachhaltigkeit, an dem Menschen in der Natur experimentieren, lernen, erfahren, wie sie der Globalisierung der Landwirtschaft, ausufernden Monokulturen und der Verödung unserer Umwelt etwas entgegensetzen können.

Der Vierteiler begleitet eine Initiative von Gärtnern, die fast täglich in den Bauerngarten kommen, sich um den Boden kümmern, um ausreichend Feuchtigkeit, Regenwürmer und Schnecken, um blühende Gewächse für Wild- und Honigbienen. Die Permakulturgärtner konzentrieren sich dabei auf Nutzpflanzen, pflegen Gemüse, ernten Obst, Salat, Kartoffeln und Beeren und gewinnen ihr eigenes Saatgut.

 Im Mikrokosmos ihres selbstgeschaffenen Arkadiens überwinden die Freizeitgärtner die Grenzen des Alltags und erleben die Natur hautnah. Der Garten – eine Waffe im Kampf ums Überleben. Und gleichzeitig ein positives Sinnbild für den behutsamen Umgang mit dem Leben, der Natur. Ein Schritt zurück in die Zukunft.

In der ersten Folge – „ein Tag im Sommergarten“ – geht es um klimatische Herausforderungen. Um die Trockenheit und damit um Rinnen, die die Feuchtigkeit im Wurzelbereich der Beete regulieren, um wassergefüllte Tongefäße, um „Ollas“, die verbuddelt werden, ums Mulchen – aber auch um die Regenwurmzucht, um Wild- und Honigbienen, Ameisen, Schnecken und Blattläuse. Im Fokus steht das Miteinander der verschiedenen Gartenbewohner. Dabei lernen die Zuschauer die Vogelstimmenuhr genauso kennen wie die Blumenuhr, die den Tagesablauf in der Natur strukturieren und erleben die täglichen Rhythmen in einem Bauerngarten.

Die zweite Folge – „ein Tag im Herbstgarten“ beschäftigt sich ausgiebig mit der Konkurrenz und der Zusammenarbeit einzelner Pflanzen. Es geht um gesunden Boden und um Mischkulturen, Pilze, Leguminosen, Kürbisse, Bohnen, Mais. In diesem Teil steht natürlich – der Jahreszeit entsprechend – die Ernte im Vordergrund. Das Einbringen von Obst, Kartoffeln und Gemüse, aber auch von selbstgewonnenem Saatgut, das das Überleben alter Gemüsesorten sichern soll.  Außerdem steht die Ernte eines verbesserten Bodens an, den der Kompost hervorbringt – bereichert nicht nur mit Pferdeäpfeln sondern auch mit „Terra Preta“ – dem „Gold des Gärtners“.   Die dritte Folge – ein Tag im Wintergarten – ist abgedreht und im Schnitt fast fertig, und nun beginnen wir auch schon  die vierte Folge – ein Tag im Frühlingsgarten – die dann ebenfalls im Sommer fertig sein soll. 

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