Archiv der Kategorie: Verantwortung

17. April – Das Projekt „Farmbox“ bei den Aktionswochen

Der „Aufbruch am Arrenberg“ und „Utopiastadt“ werden ab diesem Frühjahr gemeinsam die Farmbox auf dem UtopiastadtCampus betreiben. Heiner Petersen, der die Farmbox in der letzten Saison am Standort Steinbeck betreut hat, wird von der Idee Aquaponic und ihrer Umsetzung in der Farmbox erzählen und einen Ausblick auf die diesjährige Saison geben. Die Farmbox steht leider noch nicht an ihrem neuen Standort.

Ebenso kommen wir gerne mit Euch zum Thema alternative Ernährungssysteme ins Gespräch am Dienstag, den 17.04. um 18:00 Uhr

Die schlüpfrige Begriff der Nachhaltigkeit und ihr Doppelleben in uns am Beispiel eines alten Bauern

Wir alle mögen diesen ausgelutschten Begriff nicht mehr und glücklicherweise haben solche Begriffen auch nur eine begrenzte Halbwertszeit. Als ich mit dem Bioanbau anfing
gab es dieses Wort noch gar nicht. Damals waren „gesund, giftfrei, Vollkorn, bio….. „ die
Begriffe, die wir bei der Vermarktung unserer Produkte einsetzten. Dass ich damals in
einem „low input Anbausystem“ herumwurschelte, wusste ich noch nicht. Statt
Klimawandel war Ozon das Thema und wir wollten verbesserte Kohlekraftwerke statt Atomstrom. Mit der Einstellung ist man heute Klimaleugner. Aber den lustigen Begriff gab es da noch nicht und der ist ja auch schon wieder weg. 17. April – Das Projekt „Farmbox“ bei den Aktionswochen weiterlesen

Der Regenwurm als Leittier des Bodens


Regenwürmer bei der Kopulation

Regenwürmer sind Leittiere des lebenswichtigen Ökosystems „Boden“. Sie prägen den Lebensraum Boden in besonderer Weise und sind auf eine nachhaltige Landwirtschaft angewiesen, die ihren Lebensraum erhält und ihnen auch durch Humusaufbau und organische Düngung genügend Futter bereitstellt. Darum fordert der WWF eine stärkere politische und gesellschaftliche Unterstützung und Förderung einer humusaufbauenden und bodenschonenden Landwirtschaft. Es muss ein vorrangiges Ziel der Agrarpolitik sein, die eigenen Grundlagen zu erhalten (oder wieder zu verbessern) und alle dafür dienlichen Leistungen der Landwirte strukturell zu fördern und angemessen zu honorieren. Der Regenwurm als Leittier des Bodens weiterlesen

Eine Antwort darauf finden, welcher Garten unsere Vision der Welt repräsentieren könnte

»Wer einen Garten gestaltet, entwirft ein Wunschbild der Welt. Man nimmt von der Natur das, was nicht weglaufen kann, den Boden und die Pflanzen, und prägt dem seinen Willen auf. Man verwandelt das Land um der Menschen willen, aus den unterschiedlichsten Absichten, die sich ergänzen oder einander widerstreiten, und schon ist man mitten in den Auseinandersetzungen der Politik.« Horst Günther

Unter diesem Motto konzipierte  und organisierte Brita Reimers für die Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg 2010 eine Vortragsreihe, sowie das auf der Reihe beruhende Buch „Gärten und Politik. Vom Kultivieren der Erde„, das sich zu lesen lohnt.

Eine Antwort darauf finden, welcher Garten unsere Vision der Welt repräsentieren könnte weiterlesen

Rettet unsere Bienen: Leere Honiggläser nur gereinigt entsorgen!

Honiggläser für den Altglascontainer sollten unbedingt ausgewaschen werden, denn Importhonig ist sehr oft mit Sporen von Bienenkrankheiten wie z.B. der „Amerikanischen Faulbrut“ infiziert. Die heimischen Honigbienen können bei der Aufnahme dieses infizierten Honigs die Krankheit in die Bienenstöcke tragen. Damit kann die gesamte Brut, letztlich das ganze Volk vernichtet werden.

Quelle: www.bienenretter.de

Radiotipp – Saat des Sieges. Wie Gärtner (mal wieder) die Welt retten wollen

„Urban Gardening“, „Guerilla Gardening“, „Community Gardening“: Die Begriffe klingen cool. Das sollen sie. Gärtnern in der Stadt ist heute kein spießiges Schrebertum mehr, sondern sozial und ökologisch bewusstes Handeln: schlau, selbstbewusst und unabhängig – und ein Zukunftskonzept, wenn unsere gegenwärtige Form der Lebensmittelproduktion nicht mehr funktioniert. Üben städtische Tomatenpflanzer für den Versorgungsernstfall? Und könnten sie in diesem Fall die Welt retten? Michael Lissek beobachtet die aufgehende Saat. Und erinnert an die Früchte vergangener gärtnerischer Utopien und Erweckungsfantasien. ( Quelle: SWR 2011)

Audio & Manuskript

Deutsche beanspruchen 30% mehr Fläche für ihre Ernährung als in Deutschland zur Verfügung steht.

Bedingt durch die derzeitigen Produktions- und Verbrauchsstrukturen werden mehr Produkte importiert als exportiert. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die den globalen Konkurrenzkampf um die Ressource Boden untersucht. Durch eine gesunde Ernährung und ein geändertes Wegwerfverhalten könnten die Deutschen jedoch dazu beitragen, den negativen Flächensaldo zu bereinigen. Deutsche beanspruchen 30% mehr Fläche für ihre Ernährung als in Deutschland zur Verfügung steht. weiterlesen

DIE STADT IST UNSER GARTEN – Das Urban Gardening Manifest

Urban Gardening ist mehr als die individuelle Suche nach einem schön gestalteten Rückzugsort in der Stadt. Mit dem Phänomen des gemeinschaftlichen Gärtnerns formiert sich eine neue, kollektive Bewegung. Das Manifest (PDF-Plakt) soll die politische Verortung der urbanen Gartenbewegung zum Ausdruck bringen und einen Beitrag leisten zu den Diskussionen um die Zukunft der Stadt und die Bedeutung der Commons. DIE STADT IST UNSER GARTEN – Das Urban Gardening Manifest weiterlesen