Erntezeit auch für eigenes Saatgut


Saatgut ist eine umkämpfte Ressource. Kann ein Ansatz aus der Softwareentwicklung die Lösung des Problems sein? (© Public Domain, US Departement of Agriculture)

Erhaltet die Vielfalt! Wie Open Source den Saatgutmarkt demokratisieren könnte.
Saatgut wird heute nicht mehr vom Bauern selbst gezüchtet, sondern von Unternehmen, die ihre Produkte patentieren lassen. Die Lizenzen sind teuer, die Nutzung ist restriktiv. Mehrere Initiativen versuchen jetzt die Züchtung mit einem Ansatz aus der Softwareentwicklung neu zu organisieren. Ein Interview mit Lisa Minkmar.
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Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen

Wiesen sind nicht „natürlich“. Die Wiese ist immer Kulturlandschaft. Wird nicht gemäht oder beweidet, droht ganz schnell Verbuschung. Eine Wiese ist eine Halbkulturformation, eine durch Menschen geschaffene Pflanzengesellschaft. Ohne gezielte Eingriffe des Menschen, die regelmässige Mahd, könnte sie nicht überleben. Es ist zur Zeit vielen ein Bedürfnis, im Garten, Park oder öffentlichen Grün weniger grüner Beton, also regelmäßig gemähten Rasen, und mehr Wildblumen zu sehen. Bienenfreundliche Saatmischungen bekommt man inzwischen fast überall. Langfristig ist es mit einer einfachen Aussaat jedoch nicht getan. Einfach wachsen lassen reicht eben nicht, es muss mit System gemäht werden, damit Blumenwiesen entstehen können. Laßt uns also den Rasenmäher verschrotten und wieder dengeln und sensen üben … „Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen“ weiterlesen

Verbraucherzentrale bei den Aktionswochen- Klima-gesund einkaufen

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Klima-gesunde Ernährung bedeutet: Weniger Fleisch und Wurst, mehr Obst und Gemüse und Vorrang für Produkte aus der Region

Klimaschutz macht auch vor dem Thema Ernährung nicht halt. So belasten beispielsweise Äpfel aus Neuseeland die Umwelt wegen der langen Transportwege in der Regel stärker als regionale Produkte. Zu weit gereisten, stark verarbeiteten und aufwändig verpackten Lebensmitteln werden auf Märkten und in Geschäften zahlreiche Alternativen angeboten. Meistens sind die Produkte aus der Region sogar gesünder und schmackhafter. „Verbraucherzentrale bei den Aktionswochen- Klima-gesund einkaufen“ weiterlesen

Literatur-TIPP: Stadtentwicklung mit dem Gartenspaten

Plä­do­yer für ein Ende der Verantwortungslosigkeit

Ob Kleinstadt oder Metropole – die Existenz jeder Stadt ist seit jeher abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Das scheint heute für Städte keine Rolle mehr zu spielen: Lebensmittel sind einfach da. Die mit der Lebensmittelversorgung verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten weitgehend ignoriert. Gemeinschaftsgärten, »essbare Städte«, Kooperationen von Bürgern mit Landwirten und andere Ernährungsprojekte versuchen diesem Desinteresse etwas entgegenzusetzen. „Literatur-TIPP: Stadtentwicklung mit dem Gartenspaten“ weiterlesen

Mundraub-Erntecamp in Kooperation mit Foodsharing

Erfahrungen in Wuppertal
Am vergangenen Samstag fand auf dem Wuppertaler Sudberg ein Erntecamp in Kooperation mit den Foodsharingaktivisten des Wuppertaler Stadtteils Arrenberg statt. Mit über zehn fleißigen Helfer(inne)n wurden mehr als sechs Wäschekörbe voll seltener und zum Teil schon in Vergessenheit geratener Äpfel gepflückt – vom Eifler Rambur über Winterglockenapfel bis hin zum Ontario. „Mundraub-Erntecamp in Kooperation mit Foodsharing“ weiterlesen