Archiv der Kategorie: verstehen

Handbuch „Gärten für die Zukunft“ der Deutschen Umwelthilfe

Wie lässt sich der Wasserverbrauch senken? Brauche ich Kunstdünger? Wie baut man ein Hochbeet? Wie kann ich mit meiner Ernährung zum Umweltschutz beitragen? Das Handbuch „Gärten für die Zukunft“ gibt viele Infos und hilfreiche Tipps zum nachhaltigen Gärtnern.

Hier können Sie das Handbuch als pdf herunterladen. Für eine gedruckte Broschüre schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@duh.de.

Buchtipp: Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen.

Regeneration ist möglich.
Ein Manifest von Ute Scheub und Stefan Schwarzer

„Das Grundrezept:
Ersatz der Agroindustrie durch regenerative Agrikultur.
Ersatz der Fossilenergie durch regenerative Energien.

Die Lösung liegt uns buchstäblich zu Füßen. Die Natur hilft uns mit dem Wunder der Photosynthese, den Kohlenstoff aus dem atmosphärischen Kohlendioxid dorthin zu bringen, wo er herstammt und nun dramatisch fehlt: in den Boden. Humusaufbau entzieht der Atmosphäre Treibhausgase, macht den Boden fruchtbar, sichert die Ernährung, erneuert das Grund- und Trinkwasser, sorgt für gesunde Pflanzen, Tiere, Menschen, regeneriert ganze Landschaften, drängt Versteppung und Verwüstung zurück, schafft Millionen sinnvoller Arbeitsstellen. Eine Win-Win-WinLösung. Viele Beispielprojekte im In- und Ausland zeigen, wie es geht. Buchtipp: Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen. weiterlesen

Der Regenwurm als Leittier des Bodens


Regenwürmer bei der Kopulation

Regenwürmer sind Leittiere des lebenswichtigen Ökosystems „Boden“. Sie prägen den Lebensraum Boden in besonderer Weise und sind auf eine nachhaltige Landwirtschaft angewiesen, die ihren Lebensraum erhält und ihnen auch durch Humusaufbau und organische Düngung genügend Futter bereitstellt. Darum fordert der WWF eine stärkere politische und gesellschaftliche Unterstützung und Förderung einer humusaufbauenden und bodenschonenden Landwirtschaft. Es muss ein vorrangiges Ziel der Agrarpolitik sein, die eigenen Grundlagen zu erhalten (oder wieder zu verbessern) und alle dafür dienlichen Leistungen der Landwirte strukturell zu fördern und angemessen zu honorieren. Der Regenwurm als Leittier des Bodens weiterlesen

Prof. Andrés Ginestet – Mensch sein heisst fragil sein – Bob Kulturwerk

Auf dem Gelände des ehemaligen Bob Textilwerks entwickelt er gemeinsam mit den Eigentümern und vielen anderen Menschen einen Ort des Wandels, an dem beidseitig der Nordbahntrasse Veranstaltungsflächen, Ateliers, Werkstätten, Gastronomie, ein Hostel, ein Gemeinschaftsgarten, eine KiTa und ein “Museum der Empathie” entstehen und alternative Wirtschaftskonzepte wie beispielsweise die Ubuntu-Ökonomie, Regionalwährungen und alles, was unsere Zeit braucht, ausprobiert werden.

In seinem SunPod-Interview stellt uns Michael Bonke die Vision Andrés Ginestets und das bereits Erreichte vor. Prof. Andrés Ginestet – Mensch sein heisst fragil sein – Bob Kulturwerk weiterlesen

Erntezeit auch für eigenes Saatgut


Saatgut ist eine umkämpfte Ressource. Kann ein Ansatz aus der Softwareentwicklung die Lösung des Problems sein? (© Public Domain, US Departement of Agriculture)

Erhaltet die Vielfalt! Wie Open Source den Saatgutmarkt demokratisieren könnte.
Saatgut wird heute nicht mehr vom Bauern selbst gezüchtet, sondern von Unternehmen, die ihre Produkte patentieren lassen. Die Lizenzen sind teuer, die Nutzung ist restriktiv. Mehrere Initiativen versuchen jetzt die Züchtung mit einem Ansatz aus der Softwareentwicklung neu zu organisieren. Ein Interview mit Lisa Minkmar.
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Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen

Wiesen sind nicht „natürlich“. Die Wiese ist immer Kulturlandschaft. Wird nicht gemäht oder beweidet, droht ganz schnell Verbuschung. Eine Wiese ist eine Halbkulturformation, eine durch Menschen geschaffene Pflanzengesellschaft. Ohne gezielte Eingriffe des Menschen, die regelmässige Mahd, könnte sie nicht überleben. Es ist zur Zeit vielen ein Bedürfnis, im Garten, Park oder öffentlichen Grün weniger grüner Beton, also regelmäßig gemähten Rasen, und mehr Wildblumen zu sehen. Bienenfreundliche Saatmischungen bekommt man inzwischen fast überall. Langfristig ist es mit einer einfachen Aussaat jedoch nicht getan. Einfach wachsen lassen reicht eben nicht, es muss mit System gemäht werden, damit Blumenwiesen entstehen können. Laßt uns also den Rasenmäher verschrotten und wieder dengeln und sensen üben … Blumenwiesen, Mager- oder Trockenrasen, Feuchtwiesen & Streuobstwiesen weiterlesen

Verbraucherzentrale bei den Aktionswochen- Klima-gesund einkaufen

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Klima-gesunde Ernährung bedeutet: Weniger Fleisch und Wurst, mehr Obst und Gemüse und Vorrang für Produkte aus der Region

Klimaschutz macht auch vor dem Thema Ernährung nicht halt. So belasten beispielsweise Äpfel aus Neuseeland die Umwelt wegen der langen Transportwege in der Regel stärker als regionale Produkte. Zu weit gereisten, stark verarbeiteten und aufwändig verpackten Lebensmitteln werden auf Märkten und in Geschäften zahlreiche Alternativen angeboten. Meistens sind die Produkte aus der Region sogar gesünder und schmackhafter. Verbraucherzentrale bei den Aktionswochen- Klima-gesund einkaufen weiterlesen

Literatur-TIPP: Stadtentwicklung mit dem Gartenspaten

Plä­do­yer für ein Ende der Verantwortungslosigkeit

Ob Kleinstadt oder Metropole – die Existenz jeder Stadt ist seit jeher abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Das scheint heute für Städte keine Rolle mehr zu spielen: Lebensmittel sind einfach da. Die mit der Lebensmittelversorgung verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten weitgehend ignoriert. Gemeinschaftsgärten, »essbare Städte«, Kooperationen von Bürgern mit Landwirten und andere Ernährungsprojekte versuchen diesem Desinteresse etwas entgegenzusetzen. Literatur-TIPP: Stadtentwicklung mit dem Gartenspaten weiterlesen

Mundraub-Erntecamp in Kooperation mit Foodsharing

Erfahrungen in Wuppertal
Am vergangenen Samstag fand auf dem Wuppertaler Sudberg ein Erntecamp in Kooperation mit den Foodsharingaktivisten des Wuppertaler Stadtteils Arrenberg statt. Mit über zehn fleißigen Helfer(inne)n wurden mehr als sechs Wäschekörbe voll seltener und zum Teil schon in Vergessenheit geratener Äpfel gepflückt – vom Eifler Rambur über Winterglockenapfel bis hin zum Ontario. Mundraub-Erntecamp in Kooperation mit Foodsharing weiterlesen