Noch ein Grund für „Grün und Bunt tut gut“

So lieben wir sie, unsere naturnahe, wilde, grüne und bunte Nordbahntrasse, wenn nur ein schmaler Rand so grade eben gemäht wird, um die „Verkehrssicherheit“ zu gewährleisten.

Aber muss das sein, alles wird platt gemacht am Bahnhof Ottenbruch und …

mittendrin die Reste „meiner“ Stockrosen, die ich hier bei den Aktionswochen urban Gardening per Samenkugeln gesäet hatte.

Kann man denn nicht so weit weg vom Wegrand schöne (Wild-)Blumen einfach stehen lassen, sich versamen lassen und drumherum sensen. Vielleicht muss man den Ausführenden nur mal erlauben, auch was stehen zu lassen?!

Die Sachlage ist wie immer nicht Schwarz-Weiß sondern komplex. Die Ränder an der Nordbahntrasse werden nicht vom Ressort Grünflächen und Forsten unterhalten, sondern vom Wichernhaus. Die Aufträge ans Wichernhaus werden vom Ressort Tiefbau vergeben, wobei Arbeiten im Detail unter Umständen aber mit guter Absicht!! einfach durchgeführt sein könnten, was aber nicht klar ist. Im Vorfeld des Baus der NBT wurden Pflegepläne durch das Umweltamt erstellt. Inwieweit diese für die hier angesprochenen Flächen ausgearbeitet wurden, ist nicht klar. Zudem gibt es bei der Wuppertalbewegung Frau Bartölke,  die für das Grün und die Bepflanzungen an der Trasse zuständig ist.

Also die Quintessenz ist doch wohl, wir müssen alles was wir tun mehr kommunizieren! Wir brauchen einen runden Tisch. Es fehlt ein Grünflächenkonzept an der Nordbahntrasse, ein Konzept für bürgerschaftliches Gärtnern und Patenschaften in der Stadt.

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