Das Quartier als Teilernährer der Stadt von morgen

Die Wanderausstellung „Urbane Produktion“ macht vom 23.08.-03.09.2021 Halt in Wuppertal. Michael Felstau wird etwas zu den Gärten und zur Essbaren Stadt erzählen und Rede und Antwort stehen.

Wann: 25.08.2021 von 17.00-18.00 Uhr

Anmeldung: über eventbrite

Mit dabei sind…


Logo von Close the Loop

Close the loop / Aufbruch am Arrenberg e.V.
Als gemeinnützig tätiger Verein hat sich der Aufbruch am Arrenberg e.V. 2014 das Ziel gesetzt, bis 2030 einen gesamten Stadtteil klimaneutral zu entwickeln und ein sozial verträgliches Leben und Arbeiten zu schaffen. Dieses Ziel und seine ersten Umsetzungen wurden 2016 von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Im Rahmen des Projektes Klimaquartier Arrenberg, in dem die Themen urbanes Energiemanagement, neue Mobilitätskonzepte und ressourcenschonende Ernährung bespielt werden, entwickelte sich erstmals 2016 das Ziel einer urbanen Kreislauffarm. Sie soll in das städtische Ökosystem eingebettet sein und dabei Produzieren, Arbeiten und Wohnen synergetisch verknüpfen. Unter dem Titel „Close the loop-new urban food“ wird mit dem Ziel, eine urbane Farm in Wuppertal zu bauen, bis Ende 2021 an der konzeptionellen Ausgestaltung und der Entwicklung einer Blaupause gearbeitet. Gemeinsam mit unterschiedlichen Forschungspartnern möchte das Projekt für ein Umdenken in der Gesellschaft sowie ein Bewusstsein für bewusste Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion erzeugen.


Logo Wuppertals Urbane Gärten

Urban Gardening / Wuppertals urbane Gärten
Die Stadt ist unser Garten! In Wuppertal entstehen seit einigen Jahren neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Die in den Stadtgärten aktiven Bürgerinnen und Bürger sind Teil der internationalen urbanen Gartenbewegung. Eine zukunftsfähige Stadt braucht Stadtnatur und gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum. Die urbanen Gemeinschaftsgärten sind Begegnungs- und Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt. So werden Nachbarschaften, Quartiere und letztlich die ganze Stadt mit Gemeinschaftsgärten lebenswerter.

Wie wird die Stadt Wuppertal essbar? Die Existenz jeder Stadt ist abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Die damit verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten bisher weitgehend ignoriert. Doch es bahnt sich eine urbane Ernährungsrevolution an: Mit Gemeinschaftsgärten, essbaren Städten und anderen Ernährungsprojekten setzen Stadtbürger diesem Desinteresse etwas entgegen. 
Wir wollen die schöne Idee einer Essbaren Stadt weiter wachsen lassen und möchte den Stadtraum für den Anbau von Lebensmitteln für alle nutzbar machen. Wir finden, Naschgärten mit Obstbäumen an öffentlich zugänglichen Weg-, Wald- und Parkflächen und Pflanzungen von alten Obstsorten geben uns die Städte ein Stück weit zurück. Wir schaffen neuen Raum für die Natur, das Leben und ein gemeinschaftliches Miteinander. Denn es macht einen großen Unterschied, ob an Grünflächen ein Schild steht, das „Betreten verboten!“ lautet oder eben: „Gärtnere mit!“ oder „Bedien‘ dich!“.

Es soll für Kurzentschlossene auch noch einen Livestream über https://stew.one/ geben.

Hier das Gesamtprogramm:
https://www.wf-wuppertal.de/Nachhaltigkeit___WiFoe_4.0/austellung-urbane-produktion-wuppertal.php

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