3. Oktober 2022 – talbuddeln: Ein neue öffentliche Obstbaumwiese im Schloßpark am Kothen

Den Tag der Deutschen Einheit nutzt talbuddeln traditionell, um Bäume zu pflanzen. Am Montag, 3. Oktober im Jahr 2022, wird eine neue Obstbaumwiese im Schloßpark* am Kothen angelegt. Der Schlosspark, ein richtig schöner Ort, an dem zukünftig die „essbare Stadt“ genießbar sein wird. Talbuddeln wird vierzehn Obstbäume, die den Sommer über in der Obhut ihrer Patinnen und Paten verbracht haben, einpflanzen. Alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler sind herzlich eingeladen beim ersten Spatenstich um 10 Uhr dabei zu sein. 

Danke an Christian Arlt vom Ressort Grünflächen und Forsten und seine KollegInnen für die gute und andauernde Unterstützung!

In diesem Jahr werden besonders viele fleißige Hände gebraucht. Die Hanglage stellt eine Herausforderung dar – aber mit Erfahrung, Engagement und vielen fleißigen Händen ist das machbar.  Wer mag kann helfen beim Pflanzlöcher buddeln, Baumstützen setzen und Bäume einpflanzen. 

Mehr Informationen oder Kontakt unter www.talbuddeln.de

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Heckinghausen: Start für gemeinschaftliches Urban Gardening im Quartier

Der Bayer-Park gegenüber der Feuerwache in Heckinghausen ist fast fertiggestellt und in den letzten Wochen hatten schon viele Kinder und Jugendliche Ihre große Freude am neuen Bolzplatz. Auch das Team der Feuerwehr hat das Areal schon für seine Fitness genutzt.

Nun sind elf Hochbeete hinzugekommen und die Bürger:innen wurden von Miteinander Füreinander Heckinghausen eingeladen, sich am Urban Gardening zu beteiligen.

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Was sind uns unsere Lebensmittel wert? – Ein Barcamp zur Ernährungswende in Wuppertal

Angesichts der Krisen der Welt wird uns der Wert unserer Nahrung sowie eine fehlende Ernährungssouveränität und -gerechtigkeit immer bewusster. Welche Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf unser lokales Ernährungssystem können und wollen wir mit Blick auf aktuelle Konflikte und Herausforderungen der Zukunft entwickeln? Und was bedeutet gutes Essen für Wuppertaler:innen?

Am Samstag, den 02.04.22 kamen zahlreiche Ernährungsbegeisterte bei dem Barcamp „Wuppertal isst gut.“ zusammen, um diese und weitere Fragen zu diskutieren und die kommunale Ernährungswende anzustoßen.

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Wuppertal isst gut. // Barcamp zur Gründung eines Ernährungsrates am 02.04.22

Liebe ernährungsbegeisterte Wuppertaler*innen
und natürlich auch diejenigen, die es noch werden wollen,

unter dem Motto „Wuppertal isst gut.“ wollen wir am Samstag, den 2. April 2022, gemeinsam mit euch ein Barcamp gestalten. Dabei geht es darum, Wuppertaler*innen für die Ernährungswende zu begeistern und zum Mitwirken in unserer Ernährungsrat-Initiative zu bewegen.

Alle, also ALLE Wuppertaler*innen, sind herzlichst eingeladen. 
Wir bitten um Anmeldung für die Planung!

Die Veranstaltung wird von Dr. Ophelia Nick, parlamentarische Staatssekretärin des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, eröffnet. Zum Abschluss laden wir zu einer Ergebnispräsentations- und Diskussionsrunde mit dem Wuppertaler OB Uwe Schneidewind ein und lassen das Barcamp mit einem Filmeabend ausklingen.

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Urban Gardening – Gesundheitsgefahr?

In der letzten Statdteilkonferenz für Heckinghausen war auch der neue Bayerplatz mit dem Urban Gardening Projekt Thema. Das Projekt wird von der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen maßgeblich begleitet. Bei der Veranstaltung wurde seitens des stv. Bezirksbürgermeisters, Herrn Brüssermann (CDU), kritisch auf die Umweltbelastungen aufgrund der stark befahrenen Straßen nebenan in Bezug auf den Anbau und Verzehr von Nutzpflanzen hingewiesen. 

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5. September – [plan · e]: planet erde – Die Rechte der Pflanzen

Titel unter Verwendung der Kunstwerke von
Mansa Sabaghian, „Muqarnas Project“ & Gisela Kettner, „dicker Stein“

15-18 Uhr – Offenes Atelier: Die Rechte der Pflanzen

Bei der Druck-Werkstatt mit Gisela Kettner kann man nachmittags jederzeit einsteigen. Die begleitende Mini Pflanzentausch- und Saatgutbörse zeigt uns die Vielfalt unserer Wild- und Nutzpflanzen auf und lässt uns die Samen mit dem Mikroskop betrachten. Währenddessen geben kurze Geschichten, Musik und kreative Inpulse rund um unseren grünen Planeten künstlerische Anregungen.

15-20 Uhr –Der INSEL Kulturgarten wird an diesem Tag sein erstes Hochbeet bekommen . Dazu brauchen wir von Euch einen Beutel rohe Gartenerde aus Eurem Garten, mit all den darin enthaltenen verborgenen Samen oder eure besondere Pflanzenspende für uns.

18-20 Uhr –Abschlusspräsentation

Was ist unser [plan · e]? Filmischer Rückblick auf unsere Aktion, sowie kurze künstlerische Präsentationen der Beteiligten, dazu gibt es Leckeres zu essen und zu trinken.

Eintritt frei.

Eine Anmeldung über Wuppertal Live ist erbeten.

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Das Quartier als Teilernährer der Stadt von morgen

Die Wanderausstellung „Urbane Produktion“ macht vom 23.08.-03.09.2021 Halt in Wuppertal. Michael Felstau wird etwas zu den Gärten und zur Essbaren Stadt erzählen und Rede und Antwort stehen.

Wann: 25.08.2021 von 17.00-18.00 Uhr

Anmeldung: über eventbrite

Mit dabei sind…


Logo von Close the Loop

Close the loop / Aufbruch am Arrenberg e.V.
Als gemeinnützig tätiger Verein hat sich der Aufbruch am Arrenberg e.V. 2014 das Ziel gesetzt, bis 2030 einen gesamten Stadtteil klimaneutral zu entwickeln und ein sozial verträgliches Leben und Arbeiten zu schaffen. Dieses Ziel und seine ersten Umsetzungen wurden 2016 von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Im Rahmen des Projektes Klimaquartier Arrenberg, in dem die Themen urbanes Energiemanagement, neue Mobilitätskonzepte und ressourcenschonende Ernährung bespielt werden, entwickelte sich erstmals 2016 das Ziel einer urbanen Kreislauffarm. Sie soll in das städtische Ökosystem eingebettet sein und dabei Produzieren, Arbeiten und Wohnen synergetisch verknüpfen. Unter dem Titel „Close the loop-new urban food“ wird mit dem Ziel, eine urbane Farm in Wuppertal zu bauen, bis Ende 2021 an der konzeptionellen Ausgestaltung und der Entwicklung einer Blaupause gearbeitet. Gemeinsam mit unterschiedlichen Forschungspartnern möchte das Projekt für ein Umdenken in der Gesellschaft sowie ein Bewusstsein für bewusste Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion erzeugen.


Logo Wuppertals Urbane Gärten

Urban Gardening / Wuppertals urbane Gärten
Die Stadt ist unser Garten! In Wuppertal entstehen seit einigen Jahren neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Die in den Stadtgärten aktiven Bürgerinnen und Bürger sind Teil der internationalen urbanen Gartenbewegung. Eine zukunftsfähige Stadt braucht Stadtnatur und gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum. Die urbanen Gemeinschaftsgärten sind Begegnungs- und Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt. So werden Nachbarschaften, Quartiere und letztlich die ganze Stadt mit Gemeinschaftsgärten lebenswerter.

Wie wird die Stadt Wuppertal essbar? Die Existenz jeder Stadt ist abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Die damit verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten bisher weitgehend ignoriert. Doch es bahnt sich eine urbane Ernährungsrevolution an: Mit Gemeinschaftsgärten, essbaren Städten und anderen Ernährungsprojekten setzen Stadtbürger diesem Desinteresse etwas entgegen. 
Wir wollen die schöne Idee einer Essbaren Stadt weiter wachsen lassen und möchte den Stadtraum für den Anbau von Lebensmitteln für alle nutzbar machen. Wir finden, Naschgärten mit Obstbäumen an öffentlich zugänglichen Weg-, Wald- und Parkflächen und Pflanzungen von alten Obstsorten geben uns die Städte ein Stück weit zurück. Wir schaffen neuen Raum für die Natur, das Leben und ein gemeinschaftliches Miteinander. Denn es macht einen großen Unterschied, ob an Grünflächen ein Schild steht, das „Betreten verboten!“ lautet oder eben: „Gärtnere mit!“ oder „Bedien‘ dich!“.

Es soll für Kurzentschlossene auch noch einen Livestream über https://stew.one/ geben.

Hier das Gesamtprogramm:
https://www.wf-wuppertal.de/Nachhaltigkeit___WiFoe_4.0/austellung-urbane-produktion-wuppertal.php

Offener Brief an Verwaltung und Politik zum Klimaschutz in Wuppertal

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Wuppertal – (K)ein Beitrag zum Klimaschutz?

Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt sind eine umfangreiche Bilanzierung der Energieverbräuche und der Treibhausgase sowie das notwendige Maß einer Reduzierung dokumentiert. Dazu ist ein Handlungsprogramm erstellt worden. Der Stadtrat hat am 22.6. 2020 das Klimaschutzkonzept beschlossen, allerdings ohne Konkretisierung, wie genau eine deutliche Reduzierung von Treibhausgasen für die Stadt bis hin zu einer Vermeidung erreicht werden kann. „Die Richtung stimmt, aber wir fragen uns, wie hier ganz konkret aktiver und wirkungsvoller Klimaschutz gemacht werden soll?“ so Vertreter*innen des Klimanetzwerks.

Auch Wuppertal steht in der Verantwortung, einen gerechten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Würden keine wirksamen Klimaschutzmaßnahmen ergriffen, wäre unser CO2-Budget, um wenigstens den Beitrag des 1,75°C-Ziels zu erreichen, bei konstanten jährlichen Emissionen bereits 2029 verbraucht. Bei einer Einhaltung der 1,5°C-Grenze wäre das Wuppertaler-Budget schon in etwa fünf Jahren aufgebraucht.

Dies macht deutlich, dass hier zur Sicherung unserer Zukunft schnell reagiert werden muss.

Im Klimaschutzkonzept wird auf das in Wuppertal traditionelle bürgerschaftliche Engagement verwiesen, das schon heute viel zum Klimaschutz beiträgt. Dies ist sicher eine Besonderheit unserer Stadt/Region. Wirkungsvoll agieren zu können, setzt aber zudem klare politische Entscheidungen des Stadtrates und entsprechendes Handeln der Stadtverwaltung, der kommunalen Unternehmen sowie aller weiteren Akteur*innen voraus.

Das Klimanetzwerk Wuppertal sowie viele mitzeichnende Firmen, Initiativen, Themen-Bündnisse und auch Privatpersonen wenden sich mit dem Offenen Brief an den neu gewählten Oberbürgermeister und die neu gewählten Stadtverordneten – dies mit dem dringenden Appell, jetzt konkrete und effektive Maßnahmen zu beschließen. Die Unterzeichner*innen fordern, die Zivilgesellschaft von Beginn an bei deren Erarbeitung mit einzubeziehen.

Der Schutz unseres Klimas muss zu einer kraftvollen Gemeinschaftsaufgabe von allen Wuppertalerinnen und Wuppertalern werden.

Wer den Brief noch mitzeichnen möchte, kann sich gerne ans Klimanetzwerk wenden.

Ansprechpartner*in:
Matthias Ertel
Inge Grau

Klimanetzwerk Wuppertal
KlimanetzwerkWuppertal@tutanota.com

Mach mit beim Bürgerleitfaden „Gärtnern in der Stadt“

»Wenn alle Hausgärten ökologisch sinnvoll genutzt werden, haben wir in etwa die gleiche Fläche, die jetzt die Naturschutzgebiete einnehmen. Und für den Artenschutz wäre viel erreicht.«

Prof. Dr. Peter Berthold, Ornithologe

Der planetarische Garten & die grüne und bunte Stadt!

Globale Verantwortung haben wir, lokales Handeln pflegen und initieren wir. Angesichts des Klimawandels und des bedrohlichen Artensterbens sind wir in der Interessengemeinschaft „Wuppertals urbanen Gärten“ in verschiedenen Projekten und Initiativen aktiv. Wir wollen mehr öffentliches Grün und fordern unser Recht auf Stadt ein. Wir brauchen Unterstützung bei der Erstellung eines Bürgerleitfadens zum naturnahen und klimafreundlichen Gärtnern in der Stadt.

Jede Grünfläche leistet einen Beitrag zu einem gesunden Stadtklima. Ob Gärten oder Baumscheiben, begrünte Hinterhöfe oder Brachflächen, begrünte Fassaden/Dächer – alle grünen Oasen reduzieren Umweltbelastungen, beeinflussen das Stadtklima positiv und bieten Erholung. Wuppertal hat ungenutzte Flächen, die darauf warten, in vielfältige Gärten und naturnahe Orte der Begegnung und Erholung verwandelt zu werden. Doch wie erfahren interessierte Bürger von diesen grünen Freiräumen? Was für Gärten können wo geschaffen und wie entwickelt werden? Hier gibt es bestehende Regeln, die beachtet, und Grünkonzepte, die weiterentwickelt werden sollten. Wir schaffen gemeinschaftlich einen Bürgerleitfaden, der aufzeigt, wie diese selbst ihre Stadt grüner und lebenswerter machen können.

Der Leitfaden soll 2021 mit Mitteln des Bürgerbudgets 2017 gedruckt und für die Bürger der Stadt bereitliegen. Es lohnt sich also mitzumachen.

Ein Vorbild ist uns der Leitfaden der Grünen Liga für Berlin

VHS-Umweltwerkstatt 27.8.-26.11.20

Wir laden Natur- und Gartenbegeisterte, Stadtmacher*innen, Menschen, die gerne recherchieren, schreiben, gestalten und fotografieren ein mitzumachen. Es geht konkret um:

  • die gemeinschaftliche Konzeption des Bürgerleitfadens,
  • die Abstimmung mit der Stadtverwaltung,
  • die Recherche von Inhalten und Verfassen von Texten,
  • gegenseitige Präsentation und Diskussion der Ergebnisse,
  • abschließende Redaktion & Lektorat für Online und Print-Veröffentlichung.

In diesen Zeiten wollen wir auf Nummer sicher gehen und bieten eine Kombination von Online- und sechs Präsenzveranstaltungen an. Wir werden die neue Online-Plattform
der VHS zur Zusammenarbeit nutzen für Redaktionssitzungen, Präsentationen und die Sammlung unserer Inhalte. Wenn gewünscht, können wir auch gemeinsam Online an den Inhalten arbeiten.

Leitung: Michael Felstau und Nadja Hildebrand für die IG Wuppertals urbane Gärten

Der Eintritt ist frei.
Es gilt das Prinzip „Pay what you like.“ (=Zahle, was Du magst.
Anmeldung erforderlich

Alte Sorten für die Obstwiese am Clausen

Äpfel

  1. Malus ‚Gewürzluikenapfel
  2. Malus ‚Gravensteiner
  3. Malus ‚Ontario
  4. Malus ‚Weißer Klarapfel
  5. Malus ‚Zuccalmagliorenette
  6. Malus ‚Westfälischer Frühapfel
  7. Malus ‚Altländer Pfannkuchenapfel
  8. Malus ‚Rheinische Schafsnase
  9. Malus ‚Ingrid Marie
  10. Malus ‚Schöner von Herrnhut
  11. Malus ‚Geheimrat Dr. Oldenburg
  12. Malus ‚Alkmene‘

Mirabellen, Pflaumen, Renekloden

  1. Prunus dorn. ‚Hauszwetsche
  2. Prunus dorn. ‚The Czar
  3. Prunus syr. ‚Mirabelle von Nancy
  4. Prunus dorn. ‚Anna Späth
  5. Prunus ital. ‚Große Grüne Reneklode
  6. Prunus dorn. ‚Kirkespflaume

Birnen

  1. Pyrus com. ‚Clapps Liebling
  2. Pyrus com. ‚Gute Luise von Avranches
  3. Pyrus com. ‚Doppelte Philippsbirne

Bürgerbudget: Obstbäume für die Essbare Stadt Wuppertal

Die IG Wuppertals Urbane Gärten hat 2017 Mittel aus dem Bürgerbudget für die Bügeridee „Obstbäume in der Stadt“ erhalten. Im Rahmen des Bürgerbudgets im Januar 2019 haben wir beim Barcamp in der Diakoniekirche eine lebhafte Session zum Thema gehabt und mit der Stadt Wuppertal die Fläche am Clausen als mögliche Obstwiese für alle Bürger der Stadt ausgemacht. Da das Projekt ganz in Bürger*innenhand liegt, galt es in der Folge Mitstreiter zu finden. Beim Barcamp OKNRW im Herbst 2019 zum Klimaschutz in den Kommunen haben wir das Projekt noch einmal vorgestellt und diskutiert. So kam die Kooperation mit talbuddeln zustande. Denn mehr Bäume für Wuppertal, das ist auch das Ziel der Aktion talbuddeln. Durch die Veränderung des Klimas gewinnt das Grün zunehmend an Bedeutung. Neue Bäume in den Straßen, auf den Plätzen, in Hinter- und Schulhöfen, am Fußballplatz oder wo auch immer, dass ist das Ziel von Talbuddeln. Das systemrelevante Stadtgrün ist unser gemeinsames Ziel.

Wir wollen über das Jahr die Werbetrommel für mehr Bäume in der Stadt rühren. Der Höhepunkt der Aktion ist eine gemeinsame Pflanzaktion am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Auf der Wiese an der Konsumstraße in der Nähe der Nordbahntrasse am Loh werden die Wanderbäume eingepflanzt und als Obstbaum-Wiese den Wuppertalerinnen und Wuppertaler geschenkt. Ein doppelter Beitrag zu Verbesserung des Klimas: Die Bäume sorgen für ein besseres Mikroklima durch Verdunstung und Schatten und sollen Menschen erfreuen und zusammenbringen. Zudem bieten sie in ein paar Jahren Genuss für alle!

… schon ganz schön groß!

Damit Wuppertal grüner wird 
Die Initiative talbuddeln und die IG Wuppertals urbane Gärten geben Obstbäume Pat*innen zur Pflege

Was wegen Corona lange nur in den Planungen existiert hat, wird nun zum Leben erweckt. Fast zwei Dutzend Obstbäume, alles Hochstämme und alte Sorten, werden an Baum-Pat*innen übergeben. Die bis zu vier Meter hohen Bäume werden die nächsten Monate in Kübeln oder Pflanzsäcken an unterschiedlichen Stellen in der Stadt stehen. In dieser Zeit werden sich die Pat*innen liebevoll um ihren Baum kümmern. Bis die Bäume schließlich am 3. Oktober bei einer gemeinsamen Pflanzparty auf einer Wiese am Clausen eingebuddelt werden.  Wer sich kurzentschlossen an Aktion beteiligen will, kann sich sich auf www.talbuddeln.de noch um ein Patenschaft bewerben.

Die Übergaben finden statt am:  

Am Freitag, dem 5. Juni von 14.00 – 16.00 Uhr
Übergabe auf dem Vorplatz der Färberei e.V. Zentrum für Integration und Inklusion

Peter-Hansen-Platz 1
42275 Wuppertal

Am Sonntag, dem 7. Juni von 12.00 – 14.00 Uhr
Übergabe im Wandelgarten

Luisenstraße 110
42103 Wuppertal-Elberfeld

Die Pat*innen und die Kurzentschlossenen bitten wir um Rückmeldung zu dem passenden Tag und Uhrzeit, damit wir gewährleisten können, dass nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig vor Ort sind.

Als Rahmeprogramm zur talbuddeln-Aktion lädt die Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West zu einem „Baum-Gottesdienst“ mit Pfarrer Ulrich T. Christenn in die Neuen Kirche, Sophienstraße, am Sonntag 7. Juni ab 11 Uhr. Dann werden die Bäume wortwörtlich im Mittelpunkt stehen: Der Gottesdienstraum wird mit zahlreichen Bäumen bestückt.  Die geltenden Beschränkungen von max 60 Personen und Hygienemaßnahmen müssen beachtet werden, deshalb ist eine vorherige Anmeldung bei der Gemeinde unter kirchenbuero.elberfeld-west@ekir.de oder 0202/3097637 sinnvoll. 

Mit der Übergabe im Wandelgarten am Sonntag möchten wir (mit aller Vorsicht) ein wenig Heiterkeit ins Luisenviertel bringen, das in diesem Jahr ohne das inzwischen traditionelle Luisenfest auskommen muss.

Wer Lust hat, kann sich vor Ort inspirieren lassen:
Wir präsentieren einen selbstgebauten Handkarren samt Bauanleitung und halten ein paar Sets zum Selberbauen für interessierte Pat*innen bereit. So können die Bäume ohne Autoabgase transportiert werden. Mit den Wagen wollen wir im Laufe des Sommers auch #Wanderbaumalleen in der Stadt an unterschiedlichen Orten schaffen. Wenn coronabedingt nicht in diesem Jahr, dann geht es auf jeden Fall 2021 weiter.

Wer mag kann seinen/ihren Baum mit nach Hause nehmen. Alternativ besteht die Möglichkeit die Bäume im Wandelgarten zu pflegen. Wir werden abwechselnd die Bäume wässern, um sicherzustellen, dass die Jungbäume genügend Wasser erhalten. Alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen. Höhepunkt ist dann die Pflanzparty am 3. Oktober am Clausen. 

Wir freuen uns auf einen schönen grünen Sommer im Tal mit Ihnen!

Was Sie für Ihren Baum tun müssten:

  • Sie pflanzen ihn in ein ausreichend großen Pflanzkübel (ca. 90 l)
  • Gießen Sie Ihren Baum täglich
  • Sichern sie ihn vor Entführungen.

…aktuelle Termine online unter https://www.talbuddeln.de

Zum Vormerken:
Passend zur Pflanzaktion gibt es am 1. Oktober um 19 Uhr einen Vortrag in der VHS zum Thema:
Wie wird eine Stadt essbar? Naschgärten in Wuppertal
Michael Felstau, IG Wuppertals urbane Gärten

10. März 2020 – Demokratiekonferenz

Wir sind mit folgendem Thema bei der Demokratiekonferenz am 10. März in der Citykirche dabei:

Der planetarische Garten & die grüne und bunte Stadt!
Globale Verantwortung haben wir, lokales Handeln pflegen und initieren wir. Angesichts des Klimawandels und des bedrohlichen Artensterbens sind wir in der Interessengemeinschaft „Wuppertals urbanen Gärten“ in verschiedenen Projekten und Initiativen aktiv. Wir wollen mehr öffentliches Grün und fordern unser Recht auf Stadt ein. Wir brauchen kurzfristig Unterstützung bei öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Patenschaften und langfristig mitgestaltende Beteiligung bei Projekten und in den Gärten. Konkret geht es uns bei der Demokratiekonferenz um die Essbare Stadt, Baumpflanzungen sowie die Erstellung eines Bürgerleitfadens zum naturnahen und klimafreundlichen Gärtnern in der Stadt. Es geht uns nicht um Geld, es geht um Zeit, um Mitarbeit und Beteiligung unserer Mitmenschen.

Beteiligte Initiativen sind u.a. die Bergische Gartenarche und talbuddeln.de

Michael Felstau, IG Wuppertals urbane Gärten, http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

16.11.2019 – Barcamp OKNRW – KlimaUnKonferenz: Session zur Klimafolgenanpassung in den Gärten und beim Stadtgrün

Am Samstag, den 16.11 ist KlimaUnKonferenz in der VHS in Wuppertal, das jährliche Barcamp von #OKNRW.

Meine Session-Idee ist, die Klimafolgenanpassung für und in den Gärten oder auf öffentlichen Flächen im nächsten Jahr zum Thema zu machen. Es geht aber auch darum, die Zusammenarbeit zu organisieren und über eine Online-Plattform zeit- und ortsunabhängig möglich zu machen. Eine grundlegende Frage wäre, welches Online-Tool können, wollen wir nutzen. Hier bräuchten wir fachliche Unterstützung oder einfach Empfehlungen, die wir hoffentlich beim Barcamp bekommen können.

Wir brauchen also Stadtplaner & Gärtner, it-ler, Redakteure & Moderatoren, Schreiber & Fotografen, jeden der mitmachen will. Bitte ladet mögliche Interessierte ebenfalls zu der Session ein!

Die einzelnen zu planenden Schritte wären:

  • Ideenfindung für Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung in den Gärten oder auf öffentlichen Flächen
  • Kommentierung, Bewertung und Abstimmung über die Ideen
    • Ziel ist es konkrete Projekte in den Gärten im Laufe des Jahres umzusetzen und zu dokumentieren.
  • Dokumentation und Anleitung für andere Bürger zum Nachmachen ausarbeiten
    • Collabrorative Textzusammenarbeit online
    • Bilderauswahl
    • Der Satz und Druck einer entsprechenden Broschüre für die Bürger ist im Rahmen des Bürgerbudgets geplant.

Konkret ginge das z.B. zu den Themenbereichen „Regenwassermanagement“ und „Baumpflanzungen“:

  • Im Inselgarten und auf dem Permakulturhof sind Regenwasserprojekte geplant.
  • (Obst-)Baumpflanzungen sind im Rahmen des Bürgerbudgets ausführbar.

Ich lade euch zur Session5 am Samstag, den 16.11. von 16:30-17:20 in der VHS ein.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. https://oknrw.de/veranstaltungen/offene-kommunen-nrw-2019/

15. September – Vortrag und Diskussion mit Markus Gastl zum Hortus Garten

Der Vortrag von Markus Gastl erklärt anhand des Modells des Drei-Zonen-Gartens, das einen ökologischen Kreislauf mit Raum für Insekten, Erholung und reiche Ernten mit Permakultur bietet, was wir konkret tun können. Das System funktioniert auf jeder Fläche und seine individuelle kreative Ausgestaltung ermöglicht jedem Gärtner, seine eigene „Oase des Lebens“ oder als Pate Lebensinseln zu gestalten.

Wann: Sonntag, 15.9.2019, 17 – 19 Uhr
Ort:
Permakulturhof Vorm Eichholz, Dorner Weg 6a, 42119 Wuppertal

Vorher ist Offene Gartenpforte und Pflanzentauchbörse auf dem Permakulturhof!

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